Verderben zu viele Köche den Brei?

Ich bin wirklich dankbar dafür, dass es in meinem Umfeld so hinreißende Menschen gibt, die mich ab und zu daran erinnern, dass man hin und wieder einmal Abstand gewinnen sollte vom Alltagsgehetze und sich stattdessen wieder Herzensprojekten zuwendet. Dass es wichtig ist, sich mal wieder zu öffnen für Inspiration aus dem Umfeld, und sich einfach treiben zu lassen, um zu schauen, wo man landet, um dann festzustellen, dass alle Wege (mich) zu diesem Blog führen.

Kürzlich erwähnte ein Mitläufer beim Intervalltraining bei gefühlt Runde 34 auf der Aschenbahn im Gespräch (ja, wir bemühen uns auch um gehaltvolle Konversation während wir 90 Minuten lang im Kreis rennen…) die Redensart „Zu viele Köche verderben den Brei“.

Nach diesem Sprichwort kommt nichts Gutes dabei heraus, wenn sich zu viele Personen um ein und dieselbe Sache kümmern. Es wird darüber gefachsimpelt, bildlich gesprochen jetzt, wie viel Zucker der Brei denn wohl verträgt (bis er viel zu süß ist), wie lange er denn nun noch kochen sollte (bis er verbrennt) und welche Früchte man noch hinzugeben sollte (ohne einen Kompromiss zu finden). Das Ergebnis ist ein maximal verkochter Zuckerfruchtklumpen, dem es wirklich gutgetan hätte, wenn nur ein Breiexperte das Zepter (oder den Löffel) in die Hand genommen hätte.

In meinem Fall hatten wohl mehrere Personen unabhängig voneinander eine klare Vorstellung davon, dass sie mich (den Brei) mal ganz dringend vom Herd nehmen sollten, um mich eine kleine, feine Weile ruhen zu lassen. Das Resultat ist kein hoffnungsloser Zuckerfruchtklumpen, sondern ein herrlich unsinniger Beitrag, der mich gerade sehr glücklich stimmt!

Daher bleib ich dabei: Lieber zu viele Köche als gar keinen Brei 🙂

Ganz schön angestiftet – Ein sonniges Selbstexperiment

Es ist Sonntag. Ich sitze in der Sonne und bin in Schreibelaune – allerdings verbinde ich das Schreiben heute mit einem kleinen Projekt. Ich folge beim Verfassen dieses Beitrags einem „Schreibimpuls“ (http://schreibaschram.de/de/bye-bye-schreibblockade/), bei dem noch nicht so ganz klar ist, wohin die Reise geht 🙂

Der Impuls „Anstiftung zum Schreiben“ ist eine kleine Aufgabe, die 25 min dauert: 2 min soll ich Worte zu einem Thema aufschreiben, das mich beschäftigt und über das ich gleich schreiben möchte; 1 min Zeit habe ich, um mir die 3 wichtigsten Worte herauszupicken und eine Kernaussage dazu zu formulieren, und dann soll ich mir eine offene Frage dazu überlege, die ich anschließend beantworten oder hinterfragen mag. 15 min „Schreibzeit“ sind dafür eingeplant. Also los!

Erstmal klingt das irgendwie ganz schön stressig, aber ich merke schnell, wie sich alles in mir beruhigt, wie ich entschleunige und mir den Stress der letzten Tage einfach „davonschreibe“ während mir die Worte aufs Papier gleiten. Ich bin ganz bei mir, indem ich mich völlig auf die Aufgabe konzentriere. Ich schreibe bzw. tippe einfach darauf los. Überarbeitet wird später.

Ich kenne diesen Effekt ganz gut vom Briefe schreiben, vom Aufschreiben von kleinen Geschichten, wenn ich einen Blogbeitrag verfasse… Beim „Freizeitschreiben“ gelingt mir diese „Erdung“ (ein Wort auf meiner Liste) ziemlich gut. Wenn ich an meine Dissertation denke, dann ist das ein anderer Zustand. Ich grüble zu viel, drücke mich oftmals davor einfach anzufangen, fast so, als wäre ich mir noch unsicher, ob die Gedanken, die in meinem Kopf sind überhaupt eine Berechtigung haben, zu Papier gebracht zu werden. Ich bin nicht geerdet, sondern angespannt.

Die Frage, die ich mir auf meinem Block notiere lautet daher: Wie erreiche ich den Zustand der Erdung beim Schreiben auch im beruflichen Kontext?

Meist „stauen“ sich zu viele Gedanken in meinem Hirn und manchmal wünsche ich mir das Denkarium von Dumbledore, bei dem man Gedanken einfach loswerden kann, wenn sie einem zu viel werden. Wenn man wieder Kapazität dafür hat, holt man sie sich einfach zurück.

So ein bisschen Hogwarts im Leben eines Doktoranden, das wäre es doch. Viele Mitstreiter, mit denen ich mich bisher ausgetauscht habe, teilen mein Bedürfnis, einen Zustand zu erreichen, in dem es ihnen gelingt, wirklich produktiv an ihrer Diss zu arbeiten und auch wirklich voranzukommen.

Auf der Suche nach einer Lösung fernab von Hogwarts, habe ich mich in den letzten Wochen viel mit dem Thema „Writing Retreat“ beschäftigt und bin dabei auf das Angebot eines Schreib-Aschrams gestoßen.

15-20 Teilnehmer, die wie ich ein wissenschaftliches Schreibprojekt verfolgen, kommen für mehrere Tage zusammen, um an einem zuvor ganz genau definierten Teil ihrer Arbeit zu arbeiten. Begleitet werden sie von Schreibcoaches und teilweise sogar von Professoren. Der Tagesablauf ist klosterähnlich, nahezu asketisch. Internet?! Maximal eine Stunde am Tag. Ein Weckgong läutet den Tag ein, dann folgt eine kleine Sporteinheit bevor es zum Frühstück geht. Die intensive Schreibsession am Morgen und am Nachmittag werden nur durch kleiner Entspannungspausen oder Einzelcoachings unterbrochen und nach einem leckeren Abendessen ist um 23 Uhr spätestens Zapfenstreich.

Die Teilnehmer des #schreibaschram berichten von unglaublicher Produktivität und gleichzeitiger Erholung. Eine Art meditativer Zustand, in dem man sich nur dem Schreiben hingibt und in einen wahren Schreibfluss eintaucht. Hört sich ja wirklich fast ein bisschen wie Zauberei an, aber ob das wirklich funktioniert?

Dass mich das Thema sehr beschäftigt, habe ich in meinem kleinen Selbstexperiment am eigenen Leib erfahren (im positiven Sinn) – die Wörter dieses Beitrags sind nur so aus mir herausgesprudelt. Ich bin gerade auf jeden Fall Feuer und Flamme für diese Schreib-Aschram / Writing Retreat Geschichte und werde auf jeden Fall dranbleiben. Habt ihr schon Erfahrungen mit Writing Retreats? Wäre das für euch auch interessant?

Falls ihr Infos habt, die ihr gerne mit mir teilen mögt, immer her damit!

Einen schönsten Abend, ihr Schreiberlinge da draußen!

Iri

Besuch beim Haferkater

Aktive BreiundBrief-Leser wissen, dass ich momentan im schönen Schwabenländle Zuhause bin. Obwohl ich mich als großen Fan von „Spätzle“, „Mauldäschle“  und Co bezeichnen würde, hat die schwäbische Küche in Sachen Brei definitiv noch aufzuholen. Denn die Schwaben haben, sehr zu meinem Bedauern, das „Breile“ noch nicht in ihre Liste der Köstlichkeiten aufgenommen. Anders ausgedrückt: das Schwabenland ist das absolute Brei-Niemandsland.

Noch…. 😀

Auf der Suche nach Gleichgessinnten habe ich daher im Februar kurzerhand beschlossen, dem wohl bekanntetsten Brei-Anbieter #haferkater in Berlin (Friedrichshain) einen Besuch abzustatten. Bei Haferkater gibt’s in erster Linie schottisches Porridge aus Bio-Hafer mit ganz ganz vielen schmackhaften Toppings und dazu leckeren Kaffee! Mmmhhhh…

Durchgefroren und hungrig stand ich dann allerdings an besagtem Tage vor verschlossenen Türen, weil #hafterkater nicht nur kräftig expandiert (z.B. Kölner Hauptbahnhof) sondern gerade auch dabei ist, die bestehenden Läden aufzuhübschen und dafür sorgt, dass man seinen Haferbrei #porridge in noch wohligerer Atmosphäre genießen kann!

Hätte ich das nur mal besser geplant 😀 Ein Bildchen geht natürlich immer (s.o.) und so gab es dann zum Frühstück an diesem Tag zwar keinen Brei, dafür aber ganz viel Sonne und Inspiration für neue „BreiundBrief“-Ideen.

Das nächste Projekt lautet: „Writing Retreats“…. Mehr dazu erfahrt ihr in meinem nächsten Beitrag!

Genießt das schöne Wetter und bleibt dem Brei und der Schreiberei treu!

„You fail only if you stop writing.“ [Ray Bradbury, 1920-2012]

Eure Iri

Einfallslos – Haferlos?

Ich habe das Gefühl, dass Brei die Frühstückstische in Deutschland ganz langsam zurückerobert. Zumindest das klassische Porridge aus Haferflocken scheint zur neuen Szenemahlzeit geworden zu sein. Sicherlich ist „Haferkater“ (@haferkater), der Porridgespezialist aus Berlin, an dieser Stelle der ganz große Vor(b)reiter. Dieses Jahr wurde der 3. Standort am Kölner Hauptbahnhof eröffnet.

Soweit so gut. Was mich an der ganzen Sache noch ein bisschen stört ist, dass es immer nur um Hafer als Basis geht. Dabei gibt es doch sooo viele andere geeignete Getreidesorten, die eine hervorragende Breikonsistenz zaubern – ich denke da z.B. an den schwarzen Reisbrei mit Mangomus, den ich im vergangenen Jahr in (@friendsandallies) Auckland (Neuseeland) gekostet habe, oder an das herzhafte Daal in Kopenhagen (@groed).

Fakt ist: ich bin auf der Suche nach kreativen und inspirierenden, haferlosen Breikreationen und komme doch immer wieder zum Ergebnis: ich muss es wahrscheinlich einfach selbst in die Hand nehmen und den Breikochlöffel schwingen, damit die Suche ein Ende hat 😀

Viele liebe Grüße aus dem (breilosen?!) Schwabenländle

ALLES, nur kein Einheitsbrei!

Seit einiger Zeit geistert der Begriff „Einheitsbrei“ in meinem Kopf herum und ich kam zu dem Entschluss, dass dieses Herumgeistern auf jeden Fall blogartikelwürdig ist! Die Falk’sche Fragestunde mus schließlich befüttert werden.

Warum sagt man also „Einheitsbrei“ was im Duden als „unattraktives Einerlei ohne charakteristische, hervorstechende Elemente“ beschrieben wird. Woher kommt der Begriff? Und warum habe ich das Gefühl, dass er so abwertend konnotiert ist?

Hat der Einheitsbrei vielleicht sogar symbolischen und realen Charakter, weil er als repräsentative Speise der Feierlichkeiten zur Wiedervereinigung  diente (sehr unterhaltsam: http://www.stupidedia.org/stupi/Einheitsbrei)?

Bereits die Duden Definition macht deutlich: Es geht um Einheitlichkeit, um „Zu viel vom Gleichen“, daher übersetzen wohl auch die Franzosen „Einheitsbrei“ schlicht mit „uniformité“ und tragen damit wenn dann bestenfalls der Einheit, nicht aber dem Brei Rechnung.

In England nutzt man „old story“. Oder „pabulum“, was sich vom lateinischen Urpsprung „Futter“ ableitet und eigentlich meint, dass man etwas als sehr nüchtern, langweilig, nichtssagend erachtet. Ein seelenloser Brei, sozusagen!

Es geht beim Einheitsbrei – zumindest nicht ernst gemeint – ums (Brei) Essen, sondern um die Beschreibung von öder, völlig uninspirierter Existenz .

Dieser Blog dient jedoch dem Zweck, das Image des Breis aufzuwerten. Es geht darum, positive Assoziationen zu Brei zu schaffen und von einem langweiligen Einheitsbrei sind wir an der Stelle GANZ weit entfernt!

In diesem Sinne, bleibt dem Brei treu!

Iri

Warum heißt es eigentlich „Um den heißen Brei herumreden?“

Wir alle haben dieses Sprichwort sicher schon einmal benutzt und kennen seine Bedeutung. Aber erst, als mich ein Kollege darauf aufmerksam machte, stellte ich mir die Frage, was es eigentlich mit dem Brei darin auf sich hat… Das englische Pendant „to pussyfoot around“ lässt leicht erkennen, dass es hier um etwas Anderes geht, als um den Brei an sich.

Der Brei ist also nur ein Mittel zum Zweck, um eine bestimmte Botschaft zu übermitteln. Und wenn man sich die bekannte Abwandlung der Redewendung „Wie die Katze um den heißen Brei schleichen“ anschaut, dann könnte man den Brei strenggenommen auch einfach durch Milch ersetzen. Ernüchternd.

Denn es ist ja so: Der Brei /die Milch ist der Katze noch zu heiß, als das sie ihn gerne schlabbern wollen würde. Die Sache ist ihr einfach zu riskant, sie drückt sich davor zur Tat zu schreiten, weil sie befürchtet, sich die Schnurrhaare zu verbrennen. Wenn wir also um den heißen Brei herumreden, was wir sicher alle schonmal getan haben, dann drücken wir uns davor eine unangenehme, heikle Sache anzusprechen.

Also gibt es gar keinen Zusammenhang zum Brei?

Doch, denk ich mir, denn wenn jemand einfach nicht zu Potte kommt, eine bestimmte Sache partout nicht herausrücken mag, das kann einen schonmal zum Kochen bringen – wie einen Brei, den man zu lange auf dem Herd hat stehen lassen.

Ah jetzt ja!

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Die „Falk’sche Fragestunde“ ist ein neues Format, welches ich ab jetzt gerne in meinen Blog integrieren möchte und in welchem ich immer wieder Fragen, die vielleicht auch nur im Entferntesten mit dem eigentlichen Thema Brei (oder Brief) zu tun haben, versuchen möchte zu beantworten. Die Rubrik ist einem lieben Kollegen (M. Falk) gewidmet, stellvertretend für all diejenigen, die mich zu immer neuen Themen auf diesem Blog inspirieren und mich ermutigen, niemals aufzuhören (bescheuerte) Fragen zu stellen.

Müsli vs. Brei – Der kleine, feine Unterschied

Ihr lieben Breibegeisterten!

Zu diesem Beitrag hat mich ein sehr guter Freund aus der Heimat inspiriert, dem ich bei einem sonntäglichen Telefonat auf der Couch über BreiundBrief erzählte.

Er machte mich darauf aufmerksam, dass er noch nie so richtig den Unterschied zwischen Brei und Müsli verstanden hätte und fragte mich, ob ich ihn denn wüsste. Da musste ich passen und mir war schnell klar: diese Wissenslücke musste ich als selbsternannte „Breiexpertin“ schnellstmöglich schließen!

Die Wurzeln des Müslis liegen in der Schweiz, beim Bircher Müsli, auch als Bircher Mues bekannt. Die alte Rezeptur, die Dr. Maximilian Bircher Benner, Pionier der Vollwertkost, um 1900 herum entwickelte, basiert auf Haferflocken, die in (Kondens-) Milch eingeweicht, mit Apfelmus, Nüssen und Zitronensaft verfeinert, aber nicht gekocht werden. Durch seine doch recht schleimige Konsistenz hat das Bircher ja aber schon eher Ähnlichkeit mit einem Brei, wie ich finde.

Der Ursprung, oder eher „Ursprüngli“ des Müslis ist also ein Brei???

Ich lese, dass der Müslihersteller Seitenbacher aus dem Odenwald (meine Heimat!!!) durch die neue Typografie des Wortes Müsli (statt Muesli) Ende der 70er Jahre eine neue Ära der Getreidekostdefinitionen eingeläutet hat. Der Umlaut sollte die rohe,  den Beißerchen einiges abverlangende Eigenschaft der gesunden Getreidemix-Frühstückskost betonen. Die vielfältigen, rohen Trockenmischungen stellten einen Gegenpol zum eingeweichten, schlabberigen Schweizer Mus dar.

Und dennoch, das Bircher Müesli ist und bleibt per definitionem ein Müsli. Eine kurze Recherche gibt Aufschluss darüber, dass Brei eine „aufgequollene“ Speise bezeichnet. Im Duden wird man unter dem Eintrag „Brei“ über seine sprachliche Herkunft belehrt: mittelhochdeutsch brī(e) bzw. althochdeutschen brīo bezeichnet Bei etwa einen Sud bzw. etwas Gekochtes. Brei ist in seiner Ursprungsform also gekochtes, durch Flüssigkeit aufgequollenes Getreide.

Und was ist dann so eine Acai Bowl – ein Nichtgekochter-Getreidebreimüsli??

Jetzt wird es kompliziert! Ich versuche es mir so zu erklären: Müsli definiert die rohe Kornmischung, Brei die Zubereitungsart – als ursprüngliches Porridge z.B. gekocht und warm, als neumodischer Bowl fruchtig und püriert. Ein Müsli kann also auch als Brei gegessen werden –  Klar soweit?

In diesem Sinne, für Felix und alle anderen inspirierenden und inspirierten Menschen dort draußen: Hoch lebe der schlonzige Schlabberteig  🙂

Was ich sonst noch gelernt habe: 

  • Birchermüesli complet ist in der Schweiz eine Mahlzeit aus Birchermus mit Butterbrot und Milchkaffee.
  • Müsli – mit langem ü – ist in den meisten alemannischen Dialekten die Verkleinerungsform von Muus („Maus“). Müsli bedeutet dort also „Mäuslein“.

Die Herrlichkeit des Lebens

„Es ist sehr gut denkbar, daß die Herrlichkeit des Lebens um jeden und immer in ihrer ganzen Fülle bereit liegt, aber verhängt, in der Tiefe, unsichtbar, sehr weit. Aber sie liegt dort, nicht feindselig, nicht widerwillig, nicht taub. Ruft man sie mit dem richtigen Wort, beim richtigen Namen, dann kommt sie. Das ist das Wesen der Zauberei, die nicht schafft, sondern ruft.“
Quelle: Tagebücher von Franz Kafka, 18. Oktober 1921
In diesem Sinne: Ein herrliches Wochenende :-*

Marie – Die fruchtig-frische

Marie ist meine persönliche Hamburger Quelle der Inspiration. Bei Marie ist wohlfühlen angesagt! Sie kennt die schönsten Läden, die heißesten Neuigkeiten und die gemütlichsten Restaurants. Und sie war die erste Person, die mir eine selbstgemachte Açai-Bowl kredenzte. Dazu ist sie unglaublich kreativ, sprachbegabt und lebensfroh. Ein vielfältiges Energiebündel –  wie die Açai Beere selbst.

Daher ist der folgende Brei ihr gewidmet. Ein Açai-Bowl für euch und Marie :-*

Man nehme (für 1 Breischleckermäulchen):

1 Tasse gefrorene Beeren eurer Wahl

1 gefrorene, geschnittene Banane (kann man gut vorbereiten und in der Gefiertruhe aufbewahren)

2 TL Açai Pulver (z.B. aus dem Reformhaus)

1/2 Tasse ungesüßte Mandelmilch -und je nach gewünschter Konsistenz noch ein bisschen mehr

1 TL Mandelbutter

Alles zusammen in den Mixer schmeißen und solange pürieren, bis ihr eine schöne, joghurtähnliche Konsistenz habt. In eine schöne Bowl füllen und los geht’s mit dem Topping, das ihr euch nach Belieben zusammenstellen könnt.

Einige frische, geschnittene Früchte die ihr gerne mögt (ich hatte Himbeeren und Bananen Zuhause, lecker sind aber auch, Kiwi, Erdbeeren, Heidelbeeren)

Chia Samen

Kokosflocken

Getrocknete Goji Beeren und Cranberries

Granola oder anderes Knusper

Eventuell etwas Agavensirup zum Süßen – voilà!